Rohr-Kamin – von der Nische zur Nummer 2 am Markt

Rohr-Kamin – von der Nische zur Nummer 2 am Markt

Geschrieben am 28. Februar 2019

Es ist eine österreichische Familienunternehmensgeschichte par excellence: vom Vater gegründet, vom Sohn weitergeführt und erweitert. Die Firma Rohr Kamin aus dem oberösterreichischen Rohr im Kremstal hat sich mit eigener Entwicklung und stetigem Wachstum am heimischen Markt für Keramikkaminsysteme nicht nur etabliert sondern erfolgreich zur Nummer zwei gemacht. Neben dem gesamten österreichischen Markt exportiert man auch in Nachbarländer wie Tschechien oder Italien. Mit 20 Mitarbeitern ist Rohr-Kamin eines der typischen heimischen Klein- und Mittelbetriebe, die alle gemeinsam das starke Rückgrat der österreichischen Wirtschaft ausmachen.

„Am Anfang war der Kamin nur ein Nischenprodukt“, erzählt Unternehmer Helmut Obermair, Sohn des Gründers und Weiterentwickler des Familienbetriebs, „inzwischen aber ist der Kamin unser Hauptgeschäft.“ Das namensgebende Patent des „Rohr-Kamins“ konnte jahrzehntelang gehalten werden und das entsprechende Modell ist auch heute noch im Handel, auch wenn neuere Entwicklungen inzwischen dominierend sind. Am eigenen Standort in Oberösterreich ist nicht nur Produktion und Lagerstätte, sondern auch Zentrale für die Entwicklung neuer Modelle und Kaminsysteme.

Ziel des Kaminherstellers Rohr ist insbesondere den Bauherren größtmögliche Flexibilität für traditionelle und moderne Heizsysteme gleichermaßen zu bieten – die Konsequenz daraus war das Kaminsystem „Rohr Universal“. Dieses System wurde speziell für die aktuellen Heizungstrends wie Brennwertgeräten oder Pelletsheizungen entwickelt. Dabei ist darauf zu achten, dass das System nicht nur universell einsetzbar, sondern vor allem feuchtigkeitsunempfindlich und rußbrandbeständig ist – in der Fachsprache wird das als „GW3-getestet“ bezeichnet. Aber auch der allgemeine Trend der raumluftunabhängigen Heizung für Gebäude wird bei Rohr-Kamin mittels Weiterentwicklung der Produktpalette vorangetrieben. Diese Art des Heizens wird bei moderner Bauweise mit dichter Bauhülle relevant, da die Zuluft für den Kamin bzw. das Heizsystem im Kaminsystem bereits integriert sein muss, damit die ausrechende Versorgung der Feuerstätte mit Verbrennungsluft beim Passiv- oder Niedrigenergiehaus gewährleistet wird. Dafür hat „Rohr-Kamin“ die Systeme „Rohr Universl LAF“ und „Rohr Universal mit Thermoluftschacht“ auf den Markt gebracht. „Rohr-Kamin bietet ein sehr gutes Sortiment an flexibel einsetzbaren Kaminsystemen, um den Bedürfnissen der Objekterreichter und Bauherren bestmöglich zu entsprechen“, erklärt Helmut Obermair. Die nächste Stufe der Entwicklung in diesem Zusammenhang sind „Rohr Universal PLUS“ für Passivhäuser und „Universal Connect Modul“ – ein individuell gestaltbares Fertigteilofenelement mit integriertem Zugssystem.

Noch mehr Infos zur Firma Rohr-Kamin finden Sie hier sowie zu den Produkten hier.